Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) / Terms of Service
Stand: 2026
Anbieter: Xelvornaliqzb, Hauptstraße 5, 14088 Berlin
1. Gegenstand des Vertrags (Vertragsgegenstand)
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung und den Abschluss von Verträgen über Online Marketing Kurse (nachfolgend „Kurse“ oder „Leistungen“) sowie die damit verbundenen digitalen Inhalte, Lernmaterialien, ggf. Live-Formate, Foren/Communities und sonstige begleitende Serviceleistungen des Anbieters.
(2) Die Kurse vermitteln Kenntnisse und Fähigkeiten im Bereich Online Marketing. Art, Umfang und Inhalte der jeweiligen Kurse ergeben sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung auf der Website bzw. aus der individuellen Kursbestätigung.
(3) Die Leistungen sind Bildungs- und Trainingsangebote. Soweit nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart, wird kein bestimmter Lernerfolg oder eine bestimmte berufliche oder wirtschaftliche Zielerreichung geschuldet. Der Lernerfolg hängt insbesondere von der Mitwirkung der Teilnehmenden, der regelmäßigen Teilnahme, dem Üben und den individuellen Voraussetzungen ab.
2. Abschluss des Vertrags
(1) Die Darstellung der Kurse auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe einer Bestellung.
(2) Mit der Bestellung (z. B. durch Anklicken des Bestellbuttons) gibt die/der Teilnehmende ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrags über den ausgewählten Kurs ab.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter das Angebot annimmt. Die Annahme erfolgt insbesondere durch eine Bestätigung per E-Mail oder durch die Bereitstellung des Zugangs zu den Kursinhalten.
(4) Sofern der Anbieter für bestimmte Kurse ein Mindestalter oder bestimmte Voraussetzungen vorsieht, wird die/der Teilnehmende diese Angaben bei der Bestellung wahrheitsgemäß machen.
3. Rechte und Pflichten der Vertragsparteien
3.1 Pflichten des Anbieters
(1) Der Anbieter stellt die vereinbarten Kursinhalte und ggf. begleitende Leistungen gemäß der Kursbeschreibung bereit. Dabei kann der Anbieter Inhalte und Abläufe im Rahmen des Zumutbaren anpassen, soweit dies erforderlich ist (z. B. technische Verbesserungen, Aktualisierungen von Lehrinhalten, organisatorische Gründe).
(2) Der Anbieter bemüht sich um eine ordnungsgemäße technische Bereitstellung. Eine ununterbrochene Verfügbarkeit der Plattform oder eine jederzeit fehlerfreie Funktion kann jedoch nicht garantiert werden, insbesondere bei unvermeidbaren Störungen im Zusammenhang mit dem Internetbetrieb oder bei Wartungsarbeiten.
3.2 Pflichten der Teilnehmenden
(1) Die/der Teilnehmende verpflichtet sich, die Zugangsdaten sorgfältig zu verwahren und nicht an Dritte weiterzugeben.
(2) Die/der Teilnehmende verpflichtet sich, die Kursinhalte nicht rechtswidrig zu nutzen, insbesondere keine Vervielfältigung, Verbreitung oder öffentliche Zugänglichmachung ohne entsprechende Rechte des Anbieters.
(3) Die/der Teilnehmende trägt Sorge für eine geeignete technische Ausstattung (z. B. Internetzugang, Endgerät, Browser) und für die Verfügbarkeit der erforderlichen Software.
(4) Bei Live-Formaten oder Interaktionen gelten die jeweils kommunizierten Regeln (z. B. Verhaltensregeln im Chat). Die/der Teilnehmende wird sich respektvoll verhalten und keine Inhalte bereitstellen oder verbreiten, die gegen geltendes Recht verstoßen.
3.3 Mitwirkung und Lernerfolg
(1) Der Lernerfolg hängt wesentlich von der aktiven Mitwirkung der Teilnehmenden ab, insbesondere von der regelmäßigen Teilnahme, dem Durcharbeiten der Materialien und dem Üben.
(2) Der Anbieter schuldet daher nicht den Eintritt eines bestimmten Ergebnisses, sondern die Durchführung der vereinbarten Bildungsleistung nach Maßgabe dieser AGB.
4. Kosten, Preisgestaltung und Zahlung
(1) Die Höhe der Kursgebühren ergibt sich aus der jeweiligen Kursbeschreibung und dem zum Zeitpunkt der Bestellung ausgewiesenen Preis.
(2) Sofern Umsatzsteuer anfällt, wird sie entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ausgewiesen.
(3) Die Zahlung ist, sofern nicht anders vereinbart, nach Vertragsschluss fällig und kann über die im Bestellprozess angebotenen Zahlungsarten erfolgen.
(4) Bei Zahlungsverzug kann der Anbieter – unbeschadet weiterer gesetzlicher Rechte – Mahnkosten nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen erheben und den Zugang zu den Kursinhalten vorübergehend aussetzen, bis der ausstehende Betrag vollständig beglichen ist.
(5) Aufrechnungsrechte stehen der/ dem Teilnehmenden nur zu, wenn die Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder entscheidungsreif sind oder wenn die Ansprüche aus demselben Vertragsverhältnis stammen.
5. Haftungsbeschränkung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht (Kardinalpflicht). In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen.
(4) Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für Pflichtverletzungen der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
(5) Die Datenübertragung über das Internet kann Sicherheitslücken aufweisen. Der Anbieter trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, kann jedoch nicht jede Beeinträchtigung oder jeden Datenverlust vollständig ausschließen.
6. Urheberrechte und geistiges Eigentum
(1) Sämtliche Inhalte der Kurse, insbesondere Texte, Skripte, Vorlagen, Präsentationen, Videos, Grafiken, Software, Lernmaterialien und sonstige Werke (nachfolgend „Kursmaterial“) sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Der Anbieter räumt der/ dem Teilnehmenden für die Dauer des Vertrags eine nicht ausschließliche, nicht übertragbare und nicht unterlizenzierbare Nutzungslizenz ein, soweit dies zur Teilnahme am Kurs erforderlich ist.
(3) Jede über die vereinbarte Nutzung hinausgehende Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters, insbesondere Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung, öffentliche Zugänglichmachung oder systematisches Extrahieren von Inhalten.
(4) Sofern Teilnehmende Inhalte in Kursbereichen bereitstellen (z. B. Aufgaben, Kommentare), verbleiben die Rechte grundsätzlich bei den jeweiligen Urhebern. Der Anbieter erhält jedoch ein einfaches, zeitlich auf die Vertragsdauer beschränktes Nutzungsrecht, soweit dies erforderlich ist, um die Inhalte im Rahmen des Kurses bereitzustellen.
7. Kündigung und Rücktritt / Widerruf
(1) Soweit es sich um Verträge über digitale Inhalte handelt, die nicht auf einem körperlichen Datenträger geliefert werden, gelten die gesetzlichen Regelungen zum Widerrufsrecht. Ein Widerrufsrecht kann insbesondere entfallen, wenn die Ausführung des Vertrags mit ausdrücklicher Zustimmung der/ des Teilnehmenden vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen hat und die/der Teilnehmende die Kenntnisnahme vom Erlöschen des Widerrufsrechts bestätigt hat.
(2) Unberührt bleiben gesetzliche Rechte, insbesondere bei Mängeln.
(3) Eine ordentliche Kündigung durch die/ den Teilnehmende(n) ist grundsätzlich nur möglich, wenn dies ausdrücklich im jeweiligen Kursmodell vorgesehen ist.
(4) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn die/der Teilnehmende wiederholt gegen wesentliche Pflichten verstößt (z. B. unbefugte Weitergabe von Zugangsdaten, rechtswidrige Nutzung von Kursmaterial).
(5) Bei außerordentlicher Kündigung kann der Anbieter den Zugang zu den Kursinhalten sperren, soweit dies erforderlich ist, um weitere Pflichtverletzungen zu verhindern.
8. Anwendbares Recht
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
9. Kontakt
Für Fragen zu diesen AGB und zu den Kursen wenden Sie sich bitte an:
Xelvornaliqzb
Hauptstraße 5, 14088 Berlin
E-Mail: [email protected]
10. Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(2) An die Stelle unwirksamer Bestimmungen tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt, soweit dies rechtlich zulässig ist.
(3) Änderungen dieser AGB werden dem Vertragspartner in geeigneter Weise mitgeteilt. Soweit gesetzlich erforderlich, gilt das Zustimmungserfordernis.